Prof. Dr. Dr. h.c. Jürgen von Ungern-Sternberg

Lebenslauf

  • 1940: Geburt am 21. April 1940 in Schneidemühl
  • 1950–1959: Maximiliansgymnasium München
  • 1959–1960: Bundeswehr
  • 1960–1966: Studium in München und Freiburg i. Br. (Geschichte; Latein)
  • 1966–1968: Assistent an der Freien Universität Berlin
  • 1968: Promotion an der Universität München
  • 1968–1974: Assistent an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1974: Habilitation an der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1975: Vertretung einer Professur an der Freien Universität Berlin (Sommersemester)
  • 1976/77: Lehrstuhlvertretung an der Universität Kiel (Wintersemester)
  • 1977–1978: o. Prof. an der Universität Essen/GHS
  • 1978–2007: o. Prof. an der Universität Basel
  • 1990–1991: Dekan der Philosophisch-Historischen Fakultät
  • 1996–1997: Vorsteher des Departements Geistes- und Kulturwissenschaften der Universität Basel
  • 2000: Dr. phil. h. c. Université de Haute Alsace, Mulhouse
  • 2000: Ordentliches Mitglied der Baltischen Historischen Kommission in Göttingen
  • 2002: Dr. phil. h. c. Universität Riga
  • Gastlehraufträge an der Universitäten Bern, Zürich, Tartu (Dorpat), Riga
  • 2005: Preis der Gebert Rüf Stiftung für Verdienste um die schweizerisch-baltischen Beziehungen
  • 2005–2007: Vorsteher des Departements Altertumswissenschaften und Orientalistik
  • 2005: Dr. phil. h.c. Universität Tartu (Dorpat), Estland

Lehr- und Forschungsschwerpunkte

  • Römische Republik, insbesondere: Historiographie; Staatsrecht; Krise der Republik
  • Wissenschaftsgeschichte, insbesondere: internationale Beziehungen zwischen Altertumswissenschaftler vor und während dem Ersten Weltkrieges
  • Baltische Geschichte, insbesondere: die Stellung der baltischen Provinzen im jeweiligen Reichsgefüge (Schweden; Russland)

Internationale Aktivitäten

  • Mehrmaliger Aufenthalt an der Universität Krakau und gute Beziehungen zu den dortigen Kollegen im Rahmen der Partnerschaft der Universitäten Basel und Krakau
  • Kooperation mit den Universitäten Tartu (Dorpat) und Riga durch Lehrveranstaltungen und mehrere Aufenthalte; Vermittlung und Betreuung von mehreren Wissenschaftlern mit einjährigen Stipendien in Basel; gemeinsames Projekt einer kommentierten Quellenedition für die Geschichtsstudierenden an der Universität Riga
  • Seit 1996 Mitarbeit in einer Forschungsgruppe mit Forschern und Forscherinnen der Universitäten Basel, Freiburg i. Br., Mulhouse, Strasbourg im Rahmen des Collegium Beatus Rhenanus. Zur Zeit ist das Projekt der Forschungsgruppe: «Praeda: Beute in Rom». Gründungspräsident 1997–2000; Präsident 2006–2008.